Gmund Preisträger

Allgemein

9. November 2018

UNFOLDED. Ein Festival ohne Musik, dafür aber mit viiiiiel Papier.

Man nehme einen VW-Bus, eine handvoll ambitionierter Grafiker, eine Brotzeitbox und einen Liter von Patricias feinem GreenTea. Anschließend alles kräftig durch geschüttelt – und schon strandest du um einige gute Gespräche reicher und gut gelaunt irgendwo am hintersten Zipfel des Tegernsees! Patricia Marek und Volker Heim Dorthin jedenfalls hatte es am 9. November eine kleine Gruppe aus dem Allgäu verschlagen. Ganz kurzfristig ohne große Vorankündigung ging's am Freitag früh los, um die Creme de la Creme der Druckindustrie, Papierproduzenten, Veredler und Verpacker bei Gmund Papier kennen zu lernen, Kontakte aufzufrischen und außergewöhnliche Arbeiten zu würdigen. Letterpress Beispiel Studie zur Wirkung von Veredelung bei Printprodukten Gmund Unfolded Festival Aussteller In den Fertigungsräumen der Papierfabrik konnten Kreative, Druckdienstleister, Markenverantwortliche und Referenten aus Wirtschaft und Agenturszene miteinander ins Gespräch kommen. Inspirierend und sicher nicht ganz günstig für den Veranstalter waren die hochkarätigen Speaker. Mit dem Titel "Wie viel Design ist noch nachhaltig?" bzw. "Wann ist Design überhaupt nachhaltig?" sprach Florian Kohler, Inhaber von Gmund Papier, ein Thema an, das derzeit wohl jedem Gestalter nach geht, sind es doch diese, die mit der Gabe der sensitiven Wahrnehmung gesegnet sind - damit aber auch klarkommen müssen. Schwer beeindruckt hat uns der Vortrag von Uli Mayer-Johanssen, Mitgründerin von Metadesign. Dass es manchmal gut ist aus dem Agentur-Business auszusteigen und sein eigenes Ding zu machen konnte sie glaubhaft vermitteln. Fazit: Die Welt wie sie ist, erfordert heute von Designern ein genaues Hinsehen WAS getan wird, statt nur zu schauen, DASS etwas getan wird.  

vd

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